Wie wird die Vibration rotierender Werkzeuge getestet?
Die Vibration rotierender Werkzeuge wird getestet, indem der Vibrationsgrad des Werkzeugkörpers, der Spindel oder des Lagerbereichs gemessen wird, während der Motor mit unterschiedlichen Drehzahlen läuft. Das Ziel besteht darin, übermäßige Unwucht, Lagerprobleme, Wellenfehlausrichtung oder schlechte Spannzangengenauigkeit zu erkennen.
Eine typische Testmethode umfasst:
Lassen Sie das Werkzeug mit mehreren Geschwindigkeitsstufen laufen: niedrige, mittlere und maximale Drehzahl
Messen Sie Vibrationen mit einem Beschleunigungsmesser oder Vibrationsmesser: normalerweise am Gehäuse in der Nähe des Motors oder des vorderen Lagers
Erfassen Sie RMS- und Spitzenvibrationswerte: So können verschiedene Produktionseinheiten verglichen werden
Test ohne Last: Überprüft das Grundgleichgewicht von Motor, Welle und Lagern
Test mit installiertem Standardzubehör: Hilft bei der Identifizierung von Vibrationen, die durch die Spannzange, das Spannfutter oder die Zubehörschnittstelle verursacht werden
Überprüfen Sie verschiedene Richtungen: Radiale und axiale Vibrationen können unterschiedliche mechanische Probleme aufdecken
Führen Sie einen Geschwindigkeitsdurchlauf durch: Erhöhen Sie die Drehzahl schrittweise, um Resonanz bei bestimmten Geschwindigkeiten zu erkennen
Überwachen Sie Lärm und Temperatur: Ungewöhnliche Vibrationen gehen häufig mit erhöhtem Lärm oder erhöhter Lagertemperatur einher
Kontrolle nach Dauertest: Die Vibration sollte nach längeren Betriebszyklen nicht wesentlich ansteigen
Bei rotierenden Hochgeschwindigkeitswerkzeugen sollten Vibrationen zusammen mit Unrundheit, Lagerzustand, Wellenbalance, Spannzangengenauigkeit, Motorbalance und Zubehörqualität bewertet werden.
Bei OEM- und Großhandelsprojekten sollten Käufer vor der Massenproduktion die Messposition, die Testgeschwindigkeit, den Zubehörtyp, die Testdauer und den maximal zulässigen Vibrationswert festlegen.
Für ToolQeen-Rotationswerkzeugprojekte empfehlen wir, Rundlauf, Vibration, Geräuschentwicklung, Lagerstabilität und Temperaturanstieg gemeinsam zu testen, insbesondere bei Modellen, die mit hohen Drehzahlen betrieben werden.

